Run auf „glo“

„British American Tobacco“ hat Japan zum Testmarkt für sein neustes Produkt auserwählt. Wenn „glo“ tatsächlich halten kann, was es verspricht, so könnte dies viele Vorteile für aktive Konsumenten und ihre Umgebung bedeuten.

„glo“ hat das Format eines leicht zu groß geratenen Feuerzeugs. Mit einer „Tabakladung“ kann ca. 30 mal geraucht werden. Der Tabak wird in das Gerät eingeführt und dann auf etwa 240° erhitzt. Er verbrennt also nicht. Somit entstehen viel weniger Geruchsbelästigung, keine Asche und – so der Herrsteller – auch zu 90% weniger toxikologische Stoffe im Vergleich mit einer herkömmlichen Zigarette. Der Tabak wird in drei Geschmacksvarianten angeboten und ist seit diesem Monat in Japan in der Stadt Sendai erhältlich.

Aufgrund des erstaunlich hohen Interesses der japanischen Verbraucher ist „glo“ in einigen Märkten bereits ausverkauft. Überforderte Angestellte mussten zum Schutz vor wütenden Kunden mitunter die Polizei rufen. Ob das Produkt wirklich so gut ist und ob die Japaner sich damit auch nach dem ersten Hype anfreunden können, wird sich zeigen. Wenn schädliche Stoffe minimiert und Nichtraucher geschützt werden können, ist diese neue Variante des Tabakkonsums ein guter Ansatz.

Quellen:

http://digital.asahi.com/articles/ASJDJ4FH3JDJUNHB00K.html?_requesturl=articles%2FASJDJ4FH3JDJUNHB00K.html&rm=418

Seite des Herstellers:

http://www.bat.com/group/sites/UK__9D9KCY.nsf/vwPagesWebLive/DOAFGKR3

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