Hinamatsuri

Das Hinamatsuri (Puppenfest) ist ein Fest, das jedes Jahr am 03.März in Japan gefeiert wird. An diesem Tag stehen die Mädchen einer Familie besonders im Mittelpunkt.

Familien, die Wert auf die Tradition legen, besitzen einen sogenannten Hinamatsuri-Altar. Dieser wird oft schon Wochen vor dem eigentlichen Fest aufgestellt. Der Altar besteht aus roten Stufen, wie eine Tribüne, auf die dann nach Rang und Bedeutung die verschiedenen Puppen aufgestellt werden. An oberster Stelle stehen der Kaiser und die Kaiserin, es folgen Hofdamen und Musikanten sowie weitere Figuren und Wagen. Diese Tradition geht auf die Edo-Zeit (1603-1868) zurück. Man sagt, dass ein Mädchen, das vergisst, die Puppen vor dem 04. März wieder einzupacken, in diesem Jahr nicht heiraten wird.

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Nicht nur in Familien sondern auch in Schulen oder sozialen Einrichtungen wird dieses Fest gefeiert. Zum Beispiel haben die Schülerinnen einer Mädchenschule in Sapporo gemeinsam den Altar aufgestellt.

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Besonders wichtig wurde das Fest zudem in dem Kinderheim in Iwate genommen, wo ich 2011 mein Praktikum machen konnte.

Ein Fototermin wurde für den Sonntag vor dem Fest vereinbart, um die kleinen Mädchen im Kimono mit allen Bewohnern und vor dem Hinamatsuri-Altar zu fotografieren. Vorher hatten die Erzieher alle Hände voll damit zu tun, die Mädels herzurichten.

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Bitte schön stillhalten beim Frisieren.

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Die Obi (breite Gürtel mit einer großen Schleife) sind sehr bunt und aufwendig.

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